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TTV DJK Herten/Disteln – SG Suderwich 9-3 (31-17 Sätze) – Hinspiel: 9-6

Auch am 4. Spieltag der Rückrunde waren wir leider personell nicht in Bestbesetzung. Diesmal ersetzten Fabian Nadrowski und Martin Wiecha mit seinem Bezirksliga-Debüt die fehlenden Dominik Rumlich (Nr. 2) und Emil Schreiber (Nr.3). Somit erwarteten wir gegen den Ortsnachbarn aus Suderwich ein enges Match. Im Hinspiel behielten wir in fas Bestbesetzung nur ganz knapp die Oberhand, wobei Suderwich noch auf Jonas Tillmann (Nr. 1) und Rene Pia (Nr. 4) verzichten mussten. Diese waren diesmal ebenso an Bord wie die Rückrunden-Neuerwerbung Jörg Borowski. Dafür fehlte allerdings Routinier Ralf Bertels der von Harry Svoboda vertreten wurde.

Am Ende setzten wir uns quasi mit „Links“ überraschend deutlich mit 9-3 durch. Mit Links heißt in diesem Fall, dass wir – sicherlich ein Novum – mit fünf (!!) Links-Händern in die Partie starteten und dies bereits eine große Herausforderung für die Doppelaufstellung darstellte. Da allerdings die beiden „Linken“ Holger Schreiber und Fabian Nadrowski bereits in der Vergangenheit gut harmonierten und Carsten Küster und Martin Wiecha Anfang Januar bei den Vereinsmeisterschaften auf Anhieb in das Doppel-Finale vorstießen, waren die Paarungen schnell gefunden.

Angesichts einer erneuten 3-0 Führung – wie in der Vorwoche – nach den Doppeln, bewiesen wir mit der Doppelzusammensetzung ein goldenes Händchen. Weber/Heinemann behielten mit 3-1 gegen Borowski/Horstig ebenso wie Küster/Wiecha gegen Brehm/Svoboda die Oberhand. Lediglich Schreiber/Nadrowski mühten sich gegen Tillmann/Pia über die volle Distanz zum Erfolg. Unmittelbar danach schraubte Holger Schreiber mit einem klaren 3-0 Sieg gegen Borowski die Führung auf 4-0 hoch. In einem vorgezogenen Spiel präsentierte sich Carsten Küster gegenüber seinem letzten Einsatz wie verwandelt und behielt nach verlorenem 1. Satz gegen Sascha Horstig mit einer taktischen Glanzleistung mit 3-1 die Oberhand. Die Weichen auf einen doppelten Punktgewinn waren also gestellt. Wie bereits in zahlreichen Duellen musste Dirk Weber gegen Jonas Tillmann dann mal wieder über die volle Distanz, wobei er allerdings bereits mit 2-0 in Front lag und im 4. Satz einen Matchball hatte. Am Ende setzte sich dann Jonas Tillmann im Entscheidungssatz deutlich durch. Den alten Abstand stellte Carsten Küster dann aber schnell wieder mit einem deutlichen 3-0 Sieg gegen Rene Pia wieder her. Danach lieferte Max Heinemann mal wieder eine denkwürdige Partie ab. Eins muss man ihm lassen. Seine Spiele sind immer mega unterhaltsam und spannend. Diesmal lag er gegen Sascha Horstig mit 0-2 Sätzen zurück ehe er sein Spiel umstellte und mit langsamen Top-Spin-Bällen zum Satzausgleich kam. Im 5. Satz hatte er dann aber leider das Nachsehen. Gespannt schauten dann alle Augen auf das Generationenduell zwischen Fabian Nadrowski und Harry Svoboda. Am Ende setzte sich der Youngster überraschend deutlich und verdient mit 3-0 gegen den Routinier durch. Durch ihren besten Akteur der letzten Wochen und der Hinserie Marco Brehm verkürzten die Suderwicher nach seinem klaren Erfolg über Martin Wiecha noch auf 3-7. Holger Schreiber mit einem etwas glücklichen 3-2 Erfolg über Jonas Tillmann (15-13 im 5. Satz) und Dirk Weber mit einem 3-1 Sieg über Jörg Borowski erstickten – unter den Augen des inzwischen von drr Klassenfahrt heimgekehrten Emil Schreiber – etwaige Hoffnungen im Keim. Angesicht von nunmehr 17-13 Punkten können wir nun optimistisch in die Zukunft schauen, zumal sich die personelle Situation in den nächsten Wochen erheblich entspannt. Gleichwohl darf nicht unerwähnt bleiben, dass alle bisher eingesetzten Spieler aus der Zweiten bisher einen tollen Job gemacht haben und bisher fleißig punkteten.

Schreiber, Holger 2-0
Weber, Dirk 1-1
Küster, Carsten 2-0
Heinemann, Max 0-1
Nadrowski, Fabian 1-0
Wiecha, Martin 0-1

Weber/Heinemann 1-0
Schreiber/Nadrowski 1-0
Küster/Wiecha 1-0

Gewann das Duell der Generationen: Fabian Nadrowski

Erstmalig gemeinsam im Einsatz und dann gleich erfolgreich: Küster/Wiecha